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Klimakommunikation beeinflusst Meinungen, nicht Geldbeutel, unabhängig von der politischen Partei | Tom Fleischman, Cornell University
In einer Studie mit mehr als 13.000 Teilnehmern in den USA wurden mehrere Kommunikationsstrategien gezeigt, die zwar leicht, aber dennoch die Einstellungen und Verhaltensweisen in Bezug auf den Klimawandel pro-umweltlich beeinflussen konnten.
Keine war jedoch effektiv darin, die Menschen dazu zu bringen, ihr Geld dort auszugeben, wo ihr Mund ist. Und vielleicht am überraschendsten war, dass die Überzeugungskraft der Botschaften zwischen Demokraten und Republikanern kaum variierte.
Die wichtigste Erkenntnis: Weit verbreitete Botschaften sind tendenziell effektiv, aber kurzfristige Kommunikation kann nur bis zu einem gewissen Punkt die Menschen hinsichtlich der Dringlichkeit des Klimawandels beeinflussen.
"Die Art und Weise, wie ich über diese kurzfristigen Botschaften nachdenke, ist, dass sie keine medizinischen Eingriffe sind, sie lösen das Problem nicht dauerhaft. Ich betrachte sie eher wie eine Sitzung Physiotherapie," sagte Jan Voelkel, Assistenzprofessor an der Cornell Jeb E. Brooks School of Public Policy, der sich auf politische und Verhaltensänderungen konzentriert.
"Mit diesen kurzen Botschaften lernen wir ein wenig über unsere eigenen Überzeugungen, und wir könnten unsere Meinung ändern," sagte er. "Aber wenn du danach einfach so weitermachst wie zuvor, werden deine Einstellungen und Verhaltensweisen wahrscheinlich wieder zu dem zurückkehren, was sie waren. Um nachhaltige Effekte zu sehen, musst du immer wieder zur 'Physiotherapie' gehen."
Voelkel ist der erste und korrespondierende Autor von "A Registered Report Megastudy on the Persuasiveness of the Most-Cited Climate Messages," veröffentlicht in Nature Climate Change. Voelkels 24 Co-Autoren stammen aus fünf Ländern und 20 verschiedenen Institutionen, darunter die Stanford University, wo er seinen Master- und Doktortitel in Soziologie erhielt.
Historischer Kontext und aktuelle Einstellungen
Seit 50 Jahren ist der Begriff "globale Erwärmung" Teil des Wortschatzes – seit einem Artikel von 1975 in der Zeitschrift Science des Geochemikers der Columbia University, Wallace Broecker: "Klimatischer Wandel: Stehen wir am Rande einer ausgeprägten globalen Erwärmung?"
Viele würden argumentieren, dass wir es waren: Laut der Weltmeteorologieorganisation sind die 10 heißesten Jahre in der aufgezeichneten Geschichte 2015 bis 2024. Und 2025 wird voraussichtlich unter den fünf besten Jahren auf dieser Liste sein.
Aber in den USA, die weltweit die meisten Kohlenstoffdioxidemissionen verursachen, halten nur 25 % der Bevölkerung die globale Erwärmung für äußerst wichtig, und 34 % der wahrscheinlich wahlberechtigten Wähler priorisieren die Begrenzung der CO2-Emissionen gegenüber der Ausweitung von Öl- und Gasbohrungen, schrieben Voelkel und seine Mitarbeiter.
Studienaufbau und Methodik
Für diese Forschung führte das Team zunächst fünf Pilotstudien durch, um frühere Arbeiten zur Effektivität von Klimakommunikation zu replizieren, und stellte fest, dass weit verbreitete Strategien wenig oder keinen Einfluss auf Einstellungen und Verhaltensabsichten in Bezug auf den Klimawandel hatten. Ein Teil davon, sagte Voelkel, könnte ein Wandel darin sein, wie veränderbar die Einstellungen zum Klimawandel im Laufe der Zeit sind.
"Die öffentliche Diskussion über den Klimawandel hat sich in den letzten 10 Jahren stark verändert," sagte er. "Es könnte sein, dass man damals, als einige dieser Diskussionen noch frisch waren, größere Effekte von einigen der Botschaften gefunden hat als jetzt."
Um die Veränderbarkeit der aktuellen Einstellungen zu messen, nahmen Voelkel und das Team einen "Megastudien"-Ansatz an – sie nahmen die 10 besten Kommunikationsstrategien aus 157 Forschungsarbeiten zur Klimakommunikation und testeten deren Wirksamkeit im Vergleich zu nicht klimabezogenen Kontrollbotschaften, um zu messen, wie sehr die 10 Klimabotschaften erhöhen konnten: den Glauben an den Klimawandel; die Besorgnis über den Klimawandel; die Unterstützung für allgemeine Klimaschutzmaßnahmen; und pro-umweltliche Verhaltensabsichten.
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